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Skizzenbuch Januar 09 – gerade noch figürlich

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figürlich auf dem Weg zum abstraktenEinerseits irgendwie abstrakt, andrerseits figürlich. Mal schwarz-weiß, mal bunt.

„Sie haben wohl Ihr Thema noch nicht gefunden“. In Verbindung mit der Vielfalt meiner Bildthemen werde ich zuweilen auf die fehlende  Konzentration auf einen Stil angesprochen. Insofern bezeichnen diese Betrachter meine Werke entsprechend abschätzig „vielfältig“. Wer sich jedoch an so vielem versucht, der scheint jedenfalls noch am üben. Es ist demnach in deren Augen unschwer zu erkennen:

Ich übe noch

Und ehrlich oder anders gesagt: ich hab trotzdem nicht vor, damit aufzuhören.

Für diese Kunstinteressierten sind meine Themenvielfalt und die Stilbreite demnach durchaus verwirrend. „Der weiß noch nicht, was er will“, heißt es dann folgerichtig. Ich frage mich inzwischen, ob ich es je wissen werde. Ferner ob ich es jemals wissen will. Tönt aber doch irgendwie abschließend für die Zukunft. Finden Sie nicht?

Und rückblickend war das Verfolgen eines Pfades ohnehin noch nie mein Ding. Interessen wie beispielsweise Malerei und Fußball oder Hausbau und Torten verzieren … sie passten doch alle genauso wie pflastern und backen oder eigenbrötlerische Lyrik und echtes Familienleben nicht so recht zusammen. Machen mich aber eben aus.

figürlich ? Seite aus dem Skizzenbuch von Thomas Brill
Seite aus dem Skizzenbuch von Thomas Brill

figürlich? zwischen Figur und Abstraktion

09 will ich aber doch einmal etwas näher an einem Thema bleiben. Mich reizte immer schon das Gebiet zwischen figürlicher und abstrahierender Malerei. Dort bleibe ich auch.

Wie kann ich realen Elementen und Figuren einerseits abstrakte Formen zur Seite stellen? Und wie aus einer abstrakten Linie ein Dahinter entlocken? Wie kann ich mit anderen Worten zeigen, dass in der Welt noch Dinge mitschwingen, die nicht direkt zeigbar sind. Und dann ist da noch der Expressionismus und Franz Mark. Der mich nicht loslässt und den ich im Grunde genommen auch nicht loslassen will.

Ist das Kunst oder kann das weg?

Heute zeige ich Beispiele aus meinem blauen Skizzenbuch, in dem die Gemälde 09 schlummern. Reduktionen. Mit einem Lächeln skizzierte Abstrahierungen, die aber trotzdem noch gut als Figuren zu verstehen sind. Daran möchte ich übrigens auch in den nächsten Monaten forschen und arbeiten: wie lässt sich im Bereich zwischen Figur und Abstraktion arbeiten? Wie lässt sich Durchmischung aus Grafik und Gemälde in der Ölmalerei umsetzen? Und wie schnell werden die Abstraktionen von anderen noch als Figur erkannt? Und ab wann werden sie nicht mehr erkannt?
Schauen Sie doch mal wieder rein, was aus den Skizzen wurde….

oder mal im Skizzenbuch blättern? …

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