| Meine Arbeiten sind von Gelebtem
und Erlebtem geprägt. Ich mische
die verschiedensten Techniken und
lasse während der Entstehung ei-
nes Bildes vorrangig "den Bauch"
sprechen.
Bei meinen Collagen werden Mate-
rialien und Objekte mit originär
anderer Bedeutung einer neuen
Bestimmung zugeführt. So lasse ich
aus "Müll" meine "Recycling Art"
entstehen.
Meine Foto-Montagen sehe ich
als Brückenschlag zwischen Fotografie
und gemalter oder gezeichneter
Kunst.
Einige Werke lehnen an gemalte
Bilder meiner Kinder an, deren Aus-
druckskraft in ihrer Einfachheit und
Klarheit begründet ist.
Ich nutze die Vielseitigkeit der
Acrylfarbe, deren eigenmächtiger
Farbverlauf ("nass in nass") sogar
die Entwicklung eines Bildes maß-
geblich beeinflussen darf.
Die Herausforderung besteht darin,
die Vorgabe der Farbe weiterzu-
führen und Kunst daraus entstehen
zu lassen.
Oft werden bildgewordene Sicht-
weisen und Empfindungen durch
filigrane Tuscheüberarbeitung kom-
plettiert, ein Relikt aus beruflicher
Zeit als technische Zeichnerin.
| In den Exponaten dienen diese
Tuschelinien als verbindendes und
auflösendes Element zugleich.
Auch habe ich den besonderen
Farbverlauf der Aquarellfarbe als
emotionales Ausdruckmittel für
mich entdeckt.
Kohle und Pastellkreide unterstrei-
chen auf gewischte Weise die Aus-
sage einiger Exponate.
Auf die entsprechende Rahmung
meiner Werke lege ich besonde-
ren Wert, da Bild und Rahmen eine
Einheit bilden sollen! Ich halte mich
da ganz an die angebliche Aussage
des Vincent van Gogh:
"Ein Bild ohne Rahmen ist wie
eine Seele ohne Körper."
Die bildende Kunst ist für mich
eine wunderbare Möglichkeit
Gefühle und Gedanken, teil-
weise Unbewusstes, auszudrücken,
ohne Einschränkung!
Mein Talent ohne Zwang und Er-
wartungshaltung ausleben zu kön-
nen ist für mich ein großes Stück
Freiheit und Abenteuer zugleich!
Meine Kunst ist inzwischen zu mei-
ner Berufung geworden...
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